Makroaufnahmen

Makroaufnahmen haben mich schon immer total fasziniert. Die Welt mal aus anderen Augen, einem anderen Blickwinkel, bzw einfach mal “vergrößert” zu sehen, was man sonst nicht oder kaum wahrnimmt. Dabei hab ich mich sozusagen eher auf die Natur “spezialisiert”, um gerade hier gerade ein paar alltäglichen Dingen mal mehr Größe zu schenken.

Fotografieren tu ich diese Makros mit meiner Tamron-Festbrennweite von 90mm (APS-C mit einer Offenblende von 2.8).
Viele Einsteiger (genau so ging es mir auch) wissen am Anfang vielleicht gar nicht, was sie brauchen, bzw. nach welchen Kriterien man sich nach einem Makro-Objektiv umsieht?

  • eigentlich nur, WAS will ich “in groß” ablichten?
  • WIE groß will ich das Objekt abgebildet haben?
  • klar, was bin ich bereit auszugeben?

Die erste Frage ist die wichtigste.  Wenn man z.B. im Tierreich fotografieren will, hat ja jeder schon mal davon gehört, dass Tiere ab einem bestimmten Abstand aufgeschreckt werden und flüchten. Also muss man für diesen Fall dafür sorgen, dass man weiter weg bleiben kann, also braucht man eine größere Brennweite.

Dann sollte man zusätzlich noch auf den sog. Abbildungsmaßstab schauen, der bei einem guten Makro-Objektiv schon auch gerne mal 1:1 betragen darf.

Letztendlich auf ein sehr entscheidender Grund ist der Preis. Hier wäge ich immer ab, ob ich denn das Objektiv noch für etwas anderes brauchen kann und wie oft ich es einsetzen will/werde.

Bei dem Objektiv meiner Wahl (siehe oben) habe ich zusätzlich auch noch ein Objektiv mit perfekten Eigenschaften für Portrait-Fotografie, weil Brennweite, Bildwinkel und Offenblende dafür prädestiniert sind.

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